Gerhard Göschel wurde 1940 in Wiener Neustadt (Österreich) geboren, wuchs aber in Franken auf.

Studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, an der Städelschule in Frankfurt am Main und an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin.

Stellte in den letzten Jahren an zahlreichen Orten aus:
in Hamburg beispielweise im Botanischen Garten, in der Gänsemarktpassage in Rahmen des Art-Projektes, im Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf oder in der Hauptverwaltung der Techniker Krankenkasse. In Berlin, wie zum Beispiel in der Zitadelle Spandau, dem Gotischen Haus, Spandau und in der Villa Oppenheim, in Hayn bei Erfurt im Bildungszentrum der Techniker Krankenkasse (dort seit 2000 Dauerausstellung), in Potsdam in der Produzentengalerie M, im Museumshaus Im Güldenen Arm in der Potsdamer Innenstadt und der ART-Brandenburg, in Brandenburg an der Havel in der Galerie am Dom und in der Kunsthalle Brennabor, in Rathenow im Kulturzentrum, in der Neuen Galerie Wünsdorf-Waldstadt, im Schloßpark Caputh im Rahmen von “Preußisch Grün" oder im Museum Schloss Ribbeck.

Realisierte diverse Projekte in enger Zusammenarbeit mit Privatsammlern (Gestaltung zahlreicher Interieurs), mit Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen (Kunst am Bau Projekte in vielen Städten der Bundesrepublik Deutschland). In der evangelischen St. Nikolai-Kirche in Berlin-Spandau gestaltete Gerhard Göschel das Schleierwerk der neuen Orgel. Für den Neubau der

Techniker Krankenkasse in Karlsruhe wurde im dreieckigen Innenhof an der Fassade eine sechsteilige Arbeit aus Edelstahl geschaffen. Im REHA-Assessment-Center „ZEBRA“ des Oberlinhauses in Potsdam Babelsberg hängen im 12 m hohen Eingangsbereich "5 Elemente aus Holz und Gewebe". 2013 wurde Aufwind I mit einer Länge von 8,75 m, 2014 Aufwind II mit einer Länge von 10,75 m, aus Edelstahl, in Rathenow, Berliner Str. 9 und 67 an den Fassaden der KWR-Wohnblocks gehängt. 2014 wurden die "Mündigen Bürger" im Landkreishaus Rathenow eingeweiht. 2015 kam die fünfteilige Edelstahlarbeit Hommage à une Grande Dame an die Fassade eines Wohnhauses in Berlin-Moabit, Krefelder Str. Ecke Alt Moabit.

Lebte von 1994 bis 2000 im Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf, ein von der Hamburger Kulturbehörde und der Reemtsma-Stiftung gefördertes Haus.

Übersiedelte 2000 ins Brandenburgische, restaurierte und baute dort mit seiner Frau einen alten Dreiseitenhof in Zollchow/Galm aus. Im Kunsthof Galm finden kulturelle, die Künste verbindende Veranstaltungen statt. Bei den sogenannten "Galmer Hofkulturen" werden Göschels Werke zusammen mit denen anderer Künstler gezeigt. Uraufführungen des Hamburger Komponisten Jörn Arnecke und Kompositionen anderer zeitgenössischer Komponisten sind zu erleben. Namhafte Musikinterpreten sind am Galm zu Gast und die "Galmer Hofkulturen" werden von zahlreichen Gästen aus nah und fern besucht.